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Biodiversitätsmonitor › Boden

Wie viel Fläche ist in meiner Gemeinde in Anspruch genommen?

Datenstand 2025, Abruf 9. September 2026

6,8 Prozent der Fläche Österreichs sind verbaut, versiegelt oder als Verkehrsweg beansprucht — 5.690 Quadratkilometer, Stand 2025. Hinter diesem einen Wert liegt eine Spannweite von 0,15 Prozent bis 78,7 Prozent: In Kaisers in Tirol ist nicht einmal ein Sechshundertstel der Gemeindefläche in Anspruch genommen, in Rattenberg, Österreichs kleinster Stadt mit 11,3 Hektar, mehr als drei Viertel. Die Hälfte aller 2.092 Gemeinden liegt über 7,7 Prozent; 1.216 von ihnen, knapp drei von fünf, liegen über dem Bundeswert. Die Karte zeigt den Stand, nicht die Entwicklung.

Gemeindekarte der Flächeninanspruchnahme 2025

Was diese Zahl nicht sagt

Die Karte zeigt den Stand, nicht die Entwicklung — Veränderungen auf Gemeindeebene sind laut Umweltbundesamt derzeit nicht valide. Und im Nenner steht die ganze Gemeindefläche samt Fels und Gletscher: Am unteren Ende zeigt die Karte zuverlässig das Hochgebirge, erst dann die Bautätigkeit.

Was die Karte zeigt

Die Karte färbt jede der 2.092 österreichischen Gemeinden nach einer einzigen Größe: dem Anteil ihrer Fläche, der 2025 verbaut, versiegelt oder als Verkehrsweg in Anspruch genommen war. Der Bundeswert von 6,8 Prozent ist die Summe aller beanspruchten Flächen geteilt durch die Summe aller Gemeindeflächen — er ist also flächengewichtet, und genau das macht ihn als Beschreibung des Landes irreführend. Mehr als die Hälfte der Gemeinden liegt darüber: Der Median beträgt 7,74 Prozent, und 1.216 der 2.092 Gemeinden — knapp drei von fünf — haben einen höheren Anteil als das Land insgesamt (gezählt gegen den ungerundeten Bundeswert von 6,78 Prozent; gegen die gezeigten 6,8 Prozent wären es 1.211 — Rundung, nicht Sache). Der Grund dafür, dass die Mehrheit über dem Bundeswert liegt, ist keine Rechenfinesse, sondern Geografie: Die flächengrößten Gemeinden Österreichs sind die alpinen, und sie ziehen den gewichteten Bundeswert nach unten. Sölden, mit 46.680 Hektar die größte Gemeinde in der untersten Klasse, bringt allein so viel Nenner mit wie 4.000 Rattenberge.

Die Verteilung ist stark rechtsschief: viele niedrige, wenige sehr hohe Werte. Die Karte zeigt deshalb fünf Klassen; die Grenzen kommen aus den Daten selbst — Quantile (Schwellen, die die Gemeinden in fünf etwa gleich große Gruppen teilen), auf halbe Prozentpunkte gerundet — und liegen bei 4, 6,5, 9 und 13,5 Prozent.

Anteil in Anspruch genommen Gemeinden Anteil aller Gemeinden größte Gemeinde darin
über 13,5 % 410 19,6 % Wien (59,5 %)
9 bis 13,5 % 448 21,4 % Hollabrunn (9,1 %)
6,5 bis 9 % 397 19,0 % Wolfsberg (7,4 %)
4 bis 6,5 % 397 19,0 % Zwettl-Niederösterreich (5,9 %)
unter 4 % 440 21,0 % Sölden (0,6 %)
Summe 2.092 100,0 % —

Die Tabelle ist vollständig — jede Gemeinde steckt in genau einer Zeile — und beantwortet die Frage, wie viele Gemeinden oben liegen: Es sind 410, also jede fünfte. Das Beispiel je Klasse ist die flächengrößte Gemeinde darin, nicht die extremste; warum das ein Unterschied ums Ganze ist, steht weiter unten unter „Wie die extremen Werte zu lesen sind“.

Am oberen Ende liegt kein Zufall, sondern ein zusammenhängendes Gebiet. Von den fünfzehn höchsten Werten entfallen sechs auf den Gewerbe- und Industriegürtel südlich von Wien — Brunn am Gebirge mit 78,2 Prozent, Wiener Neudorf mit 76,9, Maria Enzersdorf mit 63,0, dazu Felixdorf, Hirtenberg und Maria-Lanzendorf; nordöstlich der Stadt kommt Strasshof an der Nordbahn dazu. Wien selbst kommt mit 59,5 Prozent auf Platz 13. Weitere Spitzenwerte sind kleine Bezirksstädte in Talbecken: Ried im Innkreis (74,3 Prozent), Schwanenstadt (73,6), Hall in Tirol (69,5), Kirchdorf an der Krems (65,7), Eferding (64,5). Insgesamt liegen 27 Gemeinden über 50 Prozent und 143 bei 25 Prozent oder darüber. Am unteren Ende stehen ausschließlich hochalpine Gemeinden: Kaisers (0,15 Prozent), Hinterhornbach (0,18), Brandberg (0,25), St. Sigmund im Sellrain (0,26), Gramais (0,27). 62 Gemeinden liegen unter einem Prozent, 196 unter zwei.

Die Karte zeigt den Stand, nicht die Entwicklung

Das ist der wichtigste Vorbehalt der Seite: die Auflage, unter der diese Karte überhaupt gezeigt werden darf. Das Umweltbundesamt hat die Eigenberechnung aus den offenen GIS-Daten freigegeben, weil die amtliche Gemeindestatistik laut seiner Auskunft (September 2026) erst 2027 erscheint — mit der Bedingung, dass die Veränderungen zwischen 2022 und 2025 auf Gemeindeebene nicht gezeigt werden. Der Grund liegt in der Art, wie die Straßenveränderungen ermittelt werden; auf Bundesebene fällt das nicht ins Gewicht, auf Gemeindeebene schlägt es stark durch. Der Vorbehalt lautet: „Die Veränderungen 2022–2025 sind auf Gemeindeebene laut Umweltbundesamt derzeit nicht valide.“ Wer wissen will, wie schnell Boden verbraucht wird, findet das auf der Seite zum Bodenverbrauch je Tag — dort als Bundeswert, wo es belastbar ist: zuletzt 6,5 Hektar am Tag. Eine Zuwachskarte je Gemeinde gibt es hier nicht, solange die Gemeindewerte für Veränderungen nicht valide sind — auch nicht als „vorsichtige Schätzung“.

Der Nenner zeigt streckenweise das Relief

Bezugsgröße ist die gesamte Gemeindefläche — Fels, Gletscher, Steilwald und Schutthalde eingerechnet. Wo wenig Boden überhaupt besiedelbar ist, erscheint der Anteil niedrig, ohne dass dort mehr Platz wäre. Wie groß dieser Effekt ist, lässt sich am Bund beziffern: 6,8 Prozent der Landesfläche stehen gegen 17,4 Prozent des Dauersiedlungsraums (des besiedelbaren Bodens), also Faktor 2,6. Je Gemeinde streut dieser Faktor mit der Topografie, und zwar erheblich — in einer Tiroler Hochtalgemeinde liegen die beiden Nenner um ein Vielfaches auseinander, in einer Gemeinde des Wiener Beckens kaum. Die Karte zeigt deshalb an ihrem unteren Ende zuverlässig das Hochgebirge und erst in zweiter Linie eine Aussage über Bautätigkeit. Die Gemeindefläche bleibt trotzdem der Nenner: Sie ist für alle 2.092 Gemeinden aus derselben Quelle und mit demselben Verfahren gerechnet. Der Anteil am Dauersiedlungsraum je Gemeinde liegt hier nicht vor; er würde eine zweite Frage beantworten — wie viel des besiedelbaren Bodens beansprucht ist —, nicht dieselbe Frage genauer.

Bei sehr kleinen Gemeinden ist der Nenner die Nachricht

Der höchste Wert aller Gemeinden gehört nicht Brunn am Gebirge, sondern Rattenberg mit 78,7 Prozent — Österreichs kleinster Stadt, 11,3 Hektar groß. Beide Werte sind korrekt gerechnet, und sie meinen Verschiedenes: In Brunn am Gebirge sind 567,7 von 725,8 Hektar in Anspruch genommen, das ist ein Befund über eine Gemeinde. In Rattenberg sind es 8,9 von 11,3 Hektar, und das ist ein Befund über eine Gemeindegrenze, die eng um eine Altstadt gezogen wurde. Ein Ort, der fast nur aus seinem Ortskern besteht, muss einen hohen Anteil haben; die Zahl trägt keine Information über Flächenpolitik. Genau deshalb hat der Satz unter der Karte eine Mindestfläche von 100 Hektar, und mit ihr steht dort Brunn am Gebirge statt Rattenberg. Die Schwelle schließt genau eine Gemeinde aus — Rattenberg ist die einzige unter 100 Hektar, die nächstkleinere ist Röns in Vorarlberg mit 144,7 Hektar. Sie ist also keine Datenbereinigung, sondern eine Regel gegen einen einzelnen, sonst irreführenden Spitzenreiter. Die Karte färbt weiterhin alle Gemeinden, Rattenberg eingeschlossen; die Mindestfläche gilt nur für den genannten Spitzenwert.

Wie die extremen Werte zu lesen sind

Aus den drei Vorbehalten folgt eine Lesart. Ein hoher Anteil kann dreierlei bedeuten: viel bebaute Fläche (Brunn am Gebirge, Wiener Neudorf — Gewerbe und Logistik), wenig Gemeindefläche (Rattenberg, Maria-Lanzendorf), oder beides zugleich. Ein niedriger Anteil kann zweierlei bedeuten: wenig Bautätigkeit oder viel unbesiedelbares Gebirge — und im Alpenraum fast immer das Zweite. Die Karte beantwortet damit sauber die Frage „wo steht wie viel“, aber nicht die Frage „wo wird zu viel verbaut“. Die zweite Frage braucht den Dauersiedlungsraum als Nenner und die Entwicklung über die Zeit — der erste liegt hier nicht vor, die zweite darf hier nicht gezeigt werden (siehe oben).

Flächeninanspruchnahme, Versiegelung, Bodenverbrauch

Drei Begriffe, die im öffentlichen Gespräch dauernd durcheinandergehen, und diese Karte zeigt nur den ersten.

Flächeninanspruchnahme ist die Fläche, die dauerhaft für Siedlung, Betrieb, Verkehr, Freizeit, Ver- und Entsorgung oder Energieerzeugung beansprucht wird — unabhängig davon, ob sie zubetoniert ist. Ein Hausgarten, ein Parkplatz aus Schotter und eine Rasenfläche zwischen zwei Betriebshallen zählen mit. Das ist die Größe dieser Karte.

Versiegelung ist die Teilmenge davon, die tatsächlich undurchlässig befestigt ist. Im Bund waren das 2022 rund 2.961 km², also 52,8 Prozent der beanspruchten Fläche und 3,5 Prozent der Landesfläche. Eine Gemeindekarte dazu gibt es hier nicht: Der Versiegelungsdatensatz hat ein anderes Stichjahr, und die interessante Größe wäre ohnehin nicht die Fläche, sondern der Versiegelungsgrad — Versiegelung geteilt durch Inanspruchnahme im selben Jahr. Diese Verhältniszahl ist von Relief und Gemeindegröße unabhängig und wäre damit frei von zwei der drei Vorbehalte oben.

Bodenverbrauch schließlich ist der umgangssprachliche Oberbegriff und meint meist die Zunahme der Inanspruchnahme pro Zeit. Genau das ist die Größe der Schwesterseite zum Bodenverbrauch je Tag — und genau das darf diese Karte nicht zeigen.

Der Datensatz gliedert die beanspruchte Fläche in sechs Klassen. Für Österreich verteilen sich die 568.996 Hektar so: Siedlung innerhalb und außerhalb der Baulandwidmung zusammen 348.107 Hektar (61,2 Prozent), Verkehr 172.820 Hektar (30,4 Prozent), Freizeit und Erholung 32.073 Hektar (5,6 Prozent), Ver-, Entsorgungs- und Abbauflächen 15.062 Hektar (2,6 Prozent). Neu im Zyklus 2025 ist eine sechste Klasse: Freiflächen-Photovoltaik und Windkraft, zusammen 934 Hektar oder 0,16 Prozent. Sie kommt in 364 der 2.092 Gemeinden mit einer Fläche größer null vor. Wie sich die Verkehrsflächen im Einzelnen aufteilen — und warum das Gemeindestraßennetz mehr Fläche belegt als alle Autobahnen zusammen —, steht auf der Seite zu den Verkehrsflächen.

Gibt es eine Zeitreihe?

Nein, und das ist auf dieser Seite kein Datenmangel, sondern die oben beschriebene Auflage des Umweltbundesamts. Der Monitoringzyklus läuft in Dreijahresschritten, Stichjahre 2022 und 2025 liegen vor — aber die Differenz je Gemeinde darf nicht gezeigt werden. Auf Bundesebene ist die Entwicklung dagegen belastbar und steht auf der Seite zum Bodenverbrauch je Tag: 14,7 Hektar am Tag in der Periode 2013–2016, 12,0 in 2016–2019, 10,9 in 2019–2022 und 6,5 in 2022–2025. Eine Karte dieser Veränderung wird es geben, sobald die amtliche Gemeindestatistik erscheint — laut Auskunft des Umweltbundesamts (September 2026) voraussichtlich 2027.

Verwandte Auswertungen

  • Bodenverbrauchdieselbe Größe, andere Achse: Das Tempo ist von 14,7 auf 6,5 Hektar am Tag gefallen. Diese Seite zeigt, wo der Bestand liegt; jene, wie schnell er wächst.
  • Verkehrsflächenderselbe Datensatz, andere Ebene: 30,4 Prozent der beanspruchten Fläche sind Verkehr, und das feine Netz darunter wiegt schwerer als die Autobahn.
  • Baulandreservender Vorrat statt des Bestands: gewidmete, aber unbebaute Flächen je Gemeinde. Die Karte dort sieht aus wie diese und meint das Gegenteil — nicht was verbraucht ist, sondern was verbraucht werden darf.

Woher die Daten kommen

ÖROK-Monitoring Flächeninanspruchnahme 2025 (ÖROK: Österreichische Raumordnungskonferenz), Berechnung Umweltbundesamt, Aggregation je Gemeinde: eigene. Datensatz „ÖROK-Monitoring Flächeninanspruchnahme 2025 (Stand Berechnungsjahr 2025)“, Kennung 46f43f1c-1f8e-47eb-8526-bb0e683361b5 auf data.gv.at (data.gv.at/datasets/46f43f1c-1f8e-47eb-8526-bb0e683361b5, Herausgeber Umweltbundesamt GmbH, Stand 1. Dezember 2025, abgerufen am 7. Oktober 2026), Lizenz CC BY 4.0 (Namensnennung). Die Einzelflächen des Datensatzes tragen die Gemeindekennziffer; die Summe je Gemeinde ist daraus gerechnet, ohne die Flächen geometrisch mit den Gemeindegrenzen zu überlagern.

Der Nenner kommt aus einer zweiten Quelle: den Gemeindegrenzen der Statistik Austria zum Gebietsstand 01.01.2025, ebenfalls CC BY 4.0. Wien wird dabei aus seinen 23 Bezirken zu einer Fläche vereinigt.

Vergleich mit der ÖROK-Schriftenreihe Nr. 220 (Dezember 2025), der amtlichen Veröffentlichung derselben Erhebung: Der hier gerechnete Bestand liegt um 0,15 Prozent über dem Wert des Berichts; Bundesanteil (6,8 Prozent) und Zahl der Gemeinden mit Wert (2.092) stimmen überein.

Nächste Aktualisierung: Der Monitoringzyklus läuft dreijährig; die ÖROK nennt auf ihrer Methodikseite als zweiten Veränderungszeitraum 2025–2028 (oerok.gv.at/monitoring-flaecheninanspruchnahme/methodik, Abschnitt „Ausblick“, abgerufen am 7. Oktober 2026). Die amtliche Gemeindestatistik erscheint laut Auskunft des Umweltbundesamts (Gebhard Banko, 4. September 2026, Freigabe der Eigenberechnung mit Auflage) voraussichtlich 2027.

Zitieren und einbetten

Biodiversitätsmonitor Österreich (2026): Flächeninanspruchnahme je Gemeinde 2025. biodiversitaet-monitor.at/flaechenverbrauch-gemeinden/ · Daten: ÖROK-Monitoring Flächeninanspruchnahme 2025, Berechnung Umweltbundesamt, Aggregation je Gemeinde: eigene · CC BY 4.0 · Datenstand 2025

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Häufige Fragen

Welche Gemeinde hat den höchsten Anteil?

Unter den Gemeinden ab 100 Hektar Fläche Brunn am Gebirge in Niederösterreich mit 78,2 Prozent — 567,7 von 725,8 Hektar. Der rechnerisch höchste Wert aller Gemeinden gehört allerdings Rattenberg in Tirol mit 78,7 Prozent; Österreichs kleinste Stadt misst nur 11,3 Hektar, dort ist der kleine Nenner die Nachricht und nicht die Bautätigkeit. Der Satz unter der Karte nennt deshalb nur Gemeinden ab 100 Hektar Fläche. Eingefärbt sind auf der Karte beide.

Gibt es Gemeinden ohne Daten?

Auf dieser Karte nicht: Alle 2.092 Gemeinden des Gebietsstands 01.01.2025 haben einen Zähler, einen Nenner und einen Anteil. Sechs Kärntner Gemeinden ohne Daten gibt es nur auf der Seite zu den Baulandreserven je Bundesland — Poggersdorf, Deutsch-Griffen, Heiligenblut am Großglockner, Oberdrauburg, Trebesing und Fresach fehlen dort in der Quelle, nicht in dieser.

Warum liegt mehr als die Hälfte der Gemeinden über dem Bundeswert von 6,8 Prozent?

Weil der Bundeswert flächengewichtet ist: Jede Gemeinde geht mit ihrer ganzen Fläche in den Nenner ein, und die größten Gemeinden sind die hochalpinen mit sehr wenig beanspruchtem Boden. Sie drücken den Bundeswert unter das, was für die typische Gemeinde gilt. Die mittlere Gemeinde (Median über alle 2.092) kommt auf 7,74 Prozent; 1.216 Gemeinden liegen über dem ungerundeten Bundeswert von 6,78 Prozent.

Was ist der Unterschied zwischen Flächeninanspruchnahme und Versiegelung?

Flächeninanspruchnahme umfasst jeden Boden, der dauerhaft für Siedlung, Betrieb, Verkehr, Freizeit oder Energie genutzt wird — ob befestigt oder nicht, Hausgärten und Schotterplätze eingeschlossen. Versiegelt ist nur der Teil davon, durch den kein Wasser mehr in den Boden kommt: 2022 waren das rund 2.961 km², gut die Hälfte (52,8 Prozent) der beanspruchten Fläche. Die Karte zeigt die Inanspruchnahme, nicht die Versiegelung.