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Biodiversität in Österreich
biodiversitaet-monitor.at

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Natur ist überall

Natura 2000, das EU-Netz an Schutzgebieten, deckt 15 von 100 Hektar Österreichs ab. Die übrigen 85 sind zum größten Teil Äcker, Wiesen, Wirtschaftswald und Siedlungen.

Ob Feldlerche und Kiebitz bleiben, entscheidet sich nicht im Schutzgebiet, sondern auf der Wiese nebenan.

Video: Đào Thân · Pexels

Auf fast 25 Hektar Wiese, die mehrmals gemäht wird, kommt nur ein Hektar, der einmal gemäht wird.

mehrmals gemähteinmal gemäht

Befund

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715.430 Hektar mehrmähdige gegen 29.253 Hektar einmähdige Wiesen. Quelle: Statistik Austria, Feldfruchternte 2024 →

Befund

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Natura 2000 deckt 15,4 Prozent Österreichs ab.

Mit allen anderen Schutzgebieten ist es fast ein Drittel. Streng geschützt ist von diesem Drittel nur ein kleiner Teil. Quelle: Monitor-Seite „Strenger Schutz“ →

Befund

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Von 100 Feldlerchen aus dem Jahr 1998 sind 53 verschwunden, von 100 Kiebitzen 58.

Beide brüten am Boden, mitten in Wiesen und Äckern. Quelle: Monitor-Seite „Vogelarten“ →

Befund

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Nur 3.970 Kilometer Flüsse fließen noch frei – rund 12 Prozent der untersuchten Flusslänge.

Ziel Österreichs laut Landwirtschaftsministerium: bis 2030 300 Kilometer mehr, bis 2050 2.000 Kilometer mehr. Quelle: Monitor-Seite „Frei fließende Flüsse“ →

Stimmt das?

„Schutzgebiete reichen.“

Nein. Geschützt ist nur ein Teil des Landes. Feldlerche und Kiebitz brüten auf Äckern und Wiesen – dort entscheidet sich, ob sie bleiben. Quelle: Landwirtschaftsministerium (BMLUK) / BirdLife, Farmland Bird Index (Feldvogel-Index) 2025 →

Stimmt das?

„Ordentlich gemäht ist gepflegt.“

Für viele Insekten ist das zu ordentlich. Sie brauchen Pflanzen, die ungemäht bleiben, auch über den Winter. In hohle Stängel legen Wildbienen und Heuschrecken ihre Eier, in Samenständen und dichtem Bewuchs überwintern Insekten. Quelle: BirdLife Österreich, Insekten und andere Wirbellose im Garten fördern →

Video: Fabio Fermi · Pexels